Helmplatz 2, 90762 Fürth

Katastrophenschutzübung „Blackout“ – Teil 2/2

Neben dem Betrieb des Leuchtturms war unsere Feuerwehr auch im Einsatzabschnitt „Grundschutz“ gefordert. Hierbei stellten wir während des simulierten Blackouts mit einem Löschfahrzeug sowie dem Rüstwagen den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher, um auf parallele Einsatzlagen schnell reagieren zu können.

Im Rahmen dieses Einsatzabschnitts mussten mehrere Szenarien abgearbeitet werden. So wurde unter anderem eine Vermisstensuche im Mannhofer Wald durchgeführt. Zuvor kam es zu einem Gebäudebrand in Poppenreuth, der unsere Kräfte ebenfalls stark band.

Im Bereich dieses Brandereignisses ereignete sich zusätzlich ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW. Eine Person war hierbei unter einem Fahrzeug eingeklemmt und musste im Rahmen einer Sofortrettung schnellstmöglich befreit werden. Zwei weitere Personen waren im Unfallfahrzeug eingeschlossen und mittelschwer verletzt. Diese wurden durch unsere Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst versorgt und anschließend schonend aus dem Fahrzeug befreit.

Die parallele Abarbeitung mehrerer Einsatzlagen unter den erschwerten Bedingungen eines flächendeckenden Stromausfalls stellte eine besondere Herausforderung dar. Umso wichtiger war eine strukturierte Einsatzorganisation sowie die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte.

Auch dieser Teil der Übung zeigte deutlich, wie wichtig ein funktionierender Grundschutz für die Sicherheit der Bevölkerung ist – insbesondere in außergewöhnlichen Lagen wie einem Blackout. Die gesammelten Erfahrungen tragen dazu bei, unsere Abläufe weiter zu optimieren und die Einsatzfähigkeit nachhaltig zu stärken.

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Fotos 1 -4: David Oßwald